Meeting Linda

I was fortunate to meet Linda on one of our stops with the MAF plane on our way to Nairobi.

She and her husband hadn’t felt quite like stopping mission work when they reached retiring age. So they offered to help where their Mission needed them most. So they support a future team leader couple in a remote village named Kimatong.

After she got on the plane we started talking. About life in a village that doesn’t have much to offer. The people need to take the cattle to a river that even has water during dry season and leave the village for some month.The only food still available are some berries, palm nuts which have very little orange flesh and a some households still have a bit of sorghum flour left. The culture demands for cattle owners to not reduce their number of cattle in order to use them to pay dowery. A big herd will give you a good reputation as well. So how can you take one cow and slaughter it? A way the villagers found is to cut the cows veins just a little bit to drink some of her blood. It’s actually quite nutritious, Linda says. There is also hardly any water available. The children who come to the airstrip look dirty and are dressed in what used to be adult t-shirts. Linda tells me that if the are thirsty the quickly run to a sheep and milk some of its milk in their hands to drink it.
And that’s it. More than that is not available.

The surroundings of Kimatong are pretty. Hills and plains, palm trees and other trees and thorny bushes. A lodge would fit well into this astonishing place in nature.But we’re far from that. The only foreigners who come are missionaries who live among the Lariam people. Can you imagine they didn’t have music in their own language? So they borrowed work and cattle songs from neighbouring tribe and sung in a language they don’t understand.

But recently someone helped them to make up songs in their own language. Now they praise God with these songs. A few people came to believe in Jesus and their families are being transformed. There is hope for the Lariam, that with God’s help they will experience renewal and find a way for themselves to survive.

Ich hatte das Vergnügen, Linda bei einem unserer Flüge nach Nairobi mit MAF, kennen zu lernen. Sie und ihr Mann wollten noch nicht aufhören, Missionsarbeit zu machen, als sie ins Pensionsalter kamen. Deshalb boten sie ihrer Missionsgesellschaft an, dorthin zu gehen, wo sie am meisten gebraucht würden. So landeten sie in dem abgelegenen Ort Kimatong, als Unterstützung für das Ehepaar, das die Missionsarbeit dort in Zukunft leiten wird.
Sobald sie einstieg, fingen wir an, uns zu unterhalten. Sie erzählte mir vom Leben in einem Dorf, das seinen Einwohnern nichts zu bieten hat. Wenn der nahe Fluß austrocknet, müssen die Rinderherden viel weiter weg, zu einem anderen Ort gebracht werden. So verlassen viele in der Trockenzeit ihre Heimat. Zur Zeit gibt kaum noch Nahrung vor Ort. Kleine Beeren, Palmnüsse, die eine dünne Schicht orangefarbenes Fruchtfleisch haben und manche Haushalte haben noch einen Rest Hirse aufbewahrt.
In dieser Kultur möchte keiner ein Tier seiner Herde schlachten, denn um für die zukünftige Braut zu bezahlen, braucht man viele Rinder. Mit einer großen Herde, kommt auch mehr Ansehen. Wie könnte man also eine Kuh schlachten? Die Rinderhalter ritzen deshalb nur den Hals der Kuh an, um etwas von dem Blut zu trinken. Es ist auch sehr nährstoffreich, erklärt mir Linda. Leider ist auch kaum Wasser verfügbar. Die Kinder, sie sich rund um das Flugzeug scharren, sehen schmutzig aus und sind in zerissene Erwachsenen T-Shirts gekleidet. Linda erzählt mir, dass die Kinder, wenn sie durstig sind, schnell zu einer Ziege laufen und etwas Milch in ihre Hände melken, um zu trinken. Und das ist alles. Mehr Nahrungsmittel gibt es nicht.
Die Gegend um Kimatong ist schön anzusehen. Es gibt Hügel und Täler, Palmen, Bäume und dornige Büsche. Eine Touristenlodge würde gut hier hin passen, finde ich. Aber davon sind wir weit entfernt. Die einzigen Weiße, die in dieses Gebiet kommen, sind Missionare, die hier mit der Gemeinschaft der „Lariam“ leben. Übrigens hatten die Lariam keinen Lieder in ihrer Sprache. So „borgten“ sie sich die Lieder der Hirten und Arbeiter eines Nachbarstammes und sangen sie, ohne die Worte zu verstehen.

Doch kürzlich kam jemand und half ihnen Lieder in ihrer Sprache zu schreiben. Jetzt preisen sie Gott mit diesen Liedern. Einzelne Menschen fanden zu Jesus und Familien erleben Transformation. Es gibt Hoffnung für die Lariam. Mit Gottes Hilfe können sie Erneuerung erleben und einen Weg finden, zu überleben.